November 04, 2010
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Allgemein,
Wissenswertes
Warum sehen Katzen nur so gut? Jeder kennt die leuchtenden Katzenaugen bei Nacht, die den Haustieren auch in nahezu vollständiger Dunkelheit noch gutes Sehen ermöglichen. Dazu sind die Pupillen in den Augen maximal weit geöffnet, um so viel Licht wie möglich in Richtung Netzhaut durchzulassen. Für das Sehen in Dunkelheit ist außerdem das Vorhandensein des Tapetum lucidum im Kartenauge sehr hilfreich. Diese Zellschicht hinter der Netzhaut wirft das einfallende Licht nochmals auf die Netzhaut zurück und verstärkt weiter die Sehkraft. Sie ist der eigentliche Grund für die leuchtenden Katzenaugen in der Dunkelheit.
Im Vergleich zum menschlichen Auge fällt außerdem die Hohe Zahl an Stäbchen, den Fotorezeptoren in der Netzhaut, auf. Diese erlauben lediglich das Schwarz-Weiß-Sehen und reagieren schon auf geringe Lichtmengen. Das Sehen im Dunkeln wird also auch durch die Hohe Zahl an Stäbchen ermöglicht. Um im Hellen nicht geblendet zu werden, schließen sich die Pupillen der Katzen dann fast vollständig bis auf einen kleinen Schlitz.
Das Farbsehen ist dagegen schlechter als beim Menschen ausgeprägt. Die für das farbliche Sehen zuständigen Zapfen sind bei den Katzen lediglich in den Varianten für gelb und blau vorhanden. Rottöne können Katzen daher, ähnlich wie Hunde, nicht sehen. Zudem ist die Zahl der Zapfen im Vergleich zum Menschen recht gering.
Insgesamt sind die Katzenaugen nicht nur für das Sehen im Dunkeln, sondern auch für das Erkennen von Bewegungen und für das räumliche Sehen optimiert. Dazu sind die Augen nach vorne ausgerichtet, die Sehachsen überschneiden sich stark. Es entsteht so ein großer Bereich des dreidimensionalen Sehens.
November 17, 2009
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Allgemein
Katzen sind eines der beliebtesten Haustiere der Welt. Sie rivalisieren in ihrer Beliebtheit nur noch mit dem Hund. Oftmals ist Mensch entweder ein Hunde- oder ein Katzenfreund. Der Hund gilt zwar als bester Freund des Menschen, selten wird ihm aber erlaubt frei in der Natur herum zu toben, zu jagen und seine naturgegebenen Triebe auszuleben. Der Hund ist ein Rudeltier. Dies zeigt sich auch ganz deutlich in seiner Rolle innerhalb einer Familie.
Katzen hingegen führen ein Doppelleben. Sie entwickeln zwar auch eine Bindung zum Menschen, sind anhänglich, schätzen die Geborgenheit und geregelte Mahlzeiten genauso viel, wie ausgedehnte Streichel- und Krauleinheiten. Zu Hause sind sie dem Menschen geliebter Stubentiger oder Samtpfötchen und erobern schnurrend die Herzen aller Frauchen und Herrchen. Sobald aber die Gartentür für den nächtlichen Streifzug offen steht entwickeln sie sich zum unabhängigen und wilden Raubtier. Auf der Pirsch ist das sichere Zuhause im Nu vergessen, was für die Katze nun zählt ist der nächste Beutefang. Katzen sind nicht abhängig von ihren Besitzern, sie sind nicht auf fremde Hilfe angewiesen. Sie sichern ihr Revier, kämpfen mit Eindringlingen, fangen Mäuse und streunen herum. Aber kaum ist Fressenszeit macht es Klick, die Gartentür wird wieder geöffnet und Kätzchen streicht schnurrend um die Beine ihres “Dosenöffners”…. Die Verwandlung zwischen wildem und zahmen Tier ist bei Katzen erstaunlich. Und gerade diese Ursprünglichkeit macht Katzen zu einem so beliebten und spannenden Haustier. Diese Ursprünglichkeit gilt es aber auch zu verstehen, wenn man seinem Haustier ein glückliches und zufriedenens Zuhause schaffen will. Und genau hier setzt dieser Blog an…