November 17, 2009
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Katzenkinder,
Verhalten der Katze
Viele Katzen haben die Angewohnheit ihren Besitzern Mäuse und Vögel mit zu bringen. Insbesondere wenn das arme Beutetier noch etwas lebt, ist das für die meisten Menschen kein schöner Anblick. Und nicht selten kommt es vor, dass dann mit der Katze oder dem Kater geschimpft wird.
Mittlerweile ist es weitläufig bekannt, dass dies genau die falsche Reaktion auf das Verhalten ist. Hier soll das ganze aber noch etwas näher erläutert werden. Auch dieses Verhalten geht auf einen Urinstinkt zurück. Zahl der Katzen, die ihren Besitzern Geschenke mit bringen, ist wesentlich höher als die Zahl der Kater die das gleiche tun. So mag es weniger wundern, dass das Verhalten auf den mütterlichen bzw. fürsorglichen Instinkt der Tiere zurückgeht. Schauen wir uns das Verhalten der Mutter genauer an:
Katzenjunge haben das Töten nicht im Blut. Sie müssen es lernen. Und die Katzenmutter führt ihre Jungen langsam in das Thema ein. Zuerst fängt sie an Ihre Beute nicht direkt zu verspeisen, sondern mit zu den Jungen zu nehmen und dort vor deren Augen zu fressen. In einem nächsten Schritt bringt sie eine lebende Maus mit, die Katze spielt dann vor den Augen der Kitten mit der Maus. Die Jungen lernen so z.B. wie das Beutetier von der Mutter mit den Pfoten geschlagen und gepackt wird. Danach, wenn die Kitten schon groß genug für feste Nahrung sind, dürfen sie zum ersten Mal das von der Mutter getötete Beutetier verspeisen. Die Jungtiere müssen sich schon einiges von der Katzenmutti abgeguckt haben, bevor sie selbst eine Maus töten dürfen. Denn die Mäuse können ordentlich zu beißen und die Katzenjungen könnten sich so stark verletzten.
Das erklärt nun aber erstmal warum Katzen überhaupt ihre Beute leben lassen und mit ihr spielen. Nicht aber warum sie dem Menschen ihre Beute bringt. Die Erklärung ist schon fast zu simpel. Katzen halten ihre Besitzer was das Jagen angeht schlicht und ergreifend für Versager bzw. absolut unfähige Jäger. Nun möchten die Katzen in ihrer mütterlichen Fürsorge dem Menschen helfen und versuchen ihm das Jagen beizubringen. Hält man sich dies vor Augen wird auch klar, dass die Katze unter keinen Umständen verstehen kann wieso der Mensch plötzlich mit ihr schimpft. Die richtige Reaktion wäre es die Katze zu loben, sie zu streicheln, ihr sanft die Beute aus dem Maul zu nehmen und unauffällig verschwinden zu lassen. Zugegeben, das mag in der Theorie leichter sein, als in der Praxis…
Oktober 23, 2009
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Katzenkinder

Katzenjunges kurz nach der Geburt
Katzen sind im Schnitt ungefähr 63 bis 65 Tage tragend. Die Schwangerschaft zeichnet sich erst 3-4 Wochen vor der Geburt ab, denn zuvor sind die Katzenemprios noch zu klein. Wirft eine Katze zum ersten Mal ist der Wurf meist überschaulich, normal sind 2-3 Katzenkinder. Nach einigen Geburten kann die Zahl der Neugeburten auf bis zu 10 Katzenbabies anwachsen. Ungefähr zur Halbzeit der Trächtigkeit werden die Zitzen der Katzen dicker und beginnen sich aufzustellen. Die Geburt kündigt sich meist durch das unruhige Verhalten der Katze an. Dies muss aber nicht sein. Gerade wenn es die erste Geburt ist, weiss eine Katze meist gar nicht wie ihr geschieht. Wenn es richtig los geht platzt bei Katzen die Fruchtblase. Dennoch kann sich die Geburt des ganzen Wurfes über mehrere Stunden hinweg ziehen. Als Wurflager ist ein großer Pappkarton zu empfehlen. Am besten mit viel Zeitungspapier und einem Handtuch ausstaffieren. Der Ort an dem der Karton steht sollte ruhig sein, ideal ist es wenn sich die Katze dort schon sehr heimisch fühlt. Nach der Geburt beißt die Mutter die Nabelschnur durch, frißt die Nachgeburt und leckt das Neugeborene trocken. Katzenwelpen kommen immer behaart aber blind und taub auf die Welt.
Oktober 23, 2009
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Katzenkinder,
Verhalten der Katze
Katzen werden mit ungefähr 6 Monaten spätestens aber bis zum 12 Monat ihres Lebens geschlechtsreif. Ab dann werden sie ungefähr 2-3 Mal pro Jahr rollig, also paarungsbereit. Ist eine Katze rollig schreit und klagt sie viel, reckt andauernd ihr Hinterteil nach oben und rollt meist auch auf dem Boden umher um ihren Sexualduft überall zu verteilen. Sie sucht nach einem Kater. Man kann sich fast sicher sein, dass wenn man seine Katze in diesem Zustand in den Garten lässt, sie erst wieder kommt, wenn sie beglückt wurde. Im Paarungsprozess muss der Kater in einem Spiel aus Ablehnung und Anziehung um die Katze werben, bis er endlich zum Zuge kommt. Der Deckakt beschränkt sich meist nicht auf ein einzelnes Mal, sondern geht über mehrere Runden manchmal auch mit mehreren Katern. Als Ergebnis dieser sexuellen Aktivität ist es möglich, dass ein Wurf einer Katze Katzenkinder von verschiedenen Vätern enthält. In diesem Fall handelt es sich um eine Überbefruchtung, auch Superfecundation genannt. Meistens tritt dieses Phänomen bei domestizierten Katzen auf, da die Reviere der Männchen sehr viel kleiner sind und der Duft eines rolligen Katzen-Weibchens leicht mehrere Kater anlocken kann.
Kater werden übrigens mit ca. 9 Monaten gecshlechtsreif und fangen zu dieser Zeit auch an ihr Revier zu markieren. Bei reinen Hauskatzen ist eine Sterilisation zu dieser Zeit absolut zu raten, da der Urin wahnsinnig anfängt zu stinken und der Geruch im Haus kaum auszuhalten sein dürfte.