Dezember 16, 2009
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Verhalten der Katze
Jede der Bewegungen und Stellungen des Schwanzes hat bei einer Katze etwas zu sagen. Sie spricht quasi mit dem Schwanz. Für uns Menschen ist aber schwierig alle Emotionen intuitiv zu deuten. Darum hier einige Hinweise zum besseren Verständnis zwischen Mensch und Tier:
Der Schwanz peitscht von einer zur anderen Seite
Dies ist ein Zeichen für steigende Aggressivität, die Katze ist zum Angriff bereit, eine falsche Bewegung genügt und sie greift ihren Gegner an
Der Schwanz ist gesenkt und stark aufgeplustert
Ein Zeichen für starke Furcht bei der Katze
Der Schwanz ist mehr aufgerichtet und gepluster, die Nackenhaare sind gesträubt
Die Katze ist aggresiv, möchte sich vor ihrem Feind möglichst groß zeigen. Oftmals stellen sich Katzen in einer solchen Moment seitlich zu ihrem Feind hin um noch größer zu wirken.
Der Schwanz ist weit nach unten gerichtet und evtl. sogar zwischen den Hinterläufen
Deutliches Zeichen einer sich unterwerfenden Katze, die den Kürzeren gezogen hat. Durch den gesenkten Schwanz gibt sie ihre Unterwürfigkeit zum Ausdruck.
Der Schwanz ist in die Höhe gerichtet, fast senkrecht, nur die Spitze des Schwanzes ist umgekippt
Die Katze ist interessiert. Fährt die Spitze noch hin und her oder erzittert ist das ein Zeichen für freudige Erregung. Einige Katzen haben solch eine Schwanzhaltung kurz bevor man Ihnen den Napf mit Futter vor die Füße stellt.
Schwanz wird seitlich gehalten
Ein seitlich abgewendeter Schwanz ist ein klares Zeichen für Rolligkeit bei einer weiblichen Katze. Die Katze signalisiert damit dem Kater, dass er sie besteigen darf und sie ihn nicht angreifen und abwehren wird.
Schwanz fällt erst in Kurve ab, die Spitze ist wiederum leicht aufgerichtet
Die Katze ist völlig entspannt. Sie ist zufrieden mit sich und ihrer Umgebung. Alles ist in bester Ordnung.
Dezember 16, 2009
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Verhalten der Katze
Viele Katzenbesitzer deuten das Schwanzwedeln ihrer Katze falsch, denn sie gehen davon aus, dass Ihre Katze wütend oder zornig ist. Wedelt eine Katze sanft mit dem Schwanz hin und her ist das aber viel mehr ein Ausdruck inneren Zwiespaltes. Sie ist hin und her gerissen zwischen zwei Optionen. Sobald die Entscheidung gefallen ist beruhigt sich der Schwanz der Katze wieder. Um das ganze zu verdeutlichen hier ein Beispiel:
Die Katze mauzt vor der Gartentür, um zu ihrem nächtlichen Spaziergang aufzubrechen. Der Schwanz wedelt leicht hin und her. Öffnet sich nun die Tür und zufälliger Weise regnet es gerade heftig, steckt die Katze ihren Kopf aus der Tür und der Schwanz wedelt stärker. Geht sie nun zaghaft hinaus und wird durchnässt, verharrt und blickt zurück, wedelt der Schwanz weiter. Die Katze ist unentschlossen. Als wütend kann man sie wohl in einem solchen Moment eher weniger bezeichnen. Nun kommt die Katze entweder schnell wieder ins Trockene oder aber sie verschwindet in der Nacht. Sobald die Katze sich für eine der Optionen entschieden hat, beruhigen sich auch ihre Schwanzbewegungen.
November 17, 2009
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Katzenkinder,
Verhalten der Katze
Viele Katzen haben die Angewohnheit ihren Besitzern Mäuse und Vögel mit zu bringen. Insbesondere wenn das arme Beutetier noch etwas lebt, ist das für die meisten Menschen kein schöner Anblick. Und nicht selten kommt es vor, dass dann mit der Katze oder dem Kater geschimpft wird.
Mittlerweile ist es weitläufig bekannt, dass dies genau die falsche Reaktion auf das Verhalten ist. Hier soll das ganze aber noch etwas näher erläutert werden. Auch dieses Verhalten geht auf einen Urinstinkt zurück. Zahl der Katzen, die ihren Besitzern Geschenke mit bringen, ist wesentlich höher als die Zahl der Kater die das gleiche tun. So mag es weniger wundern, dass das Verhalten auf den mütterlichen bzw. fürsorglichen Instinkt der Tiere zurückgeht. Schauen wir uns das Verhalten der Mutter genauer an:
Katzenjunge haben das Töten nicht im Blut. Sie müssen es lernen. Und die Katzenmutter führt ihre Jungen langsam in das Thema ein. Zuerst fängt sie an Ihre Beute nicht direkt zu verspeisen, sondern mit zu den Jungen zu nehmen und dort vor deren Augen zu fressen. In einem nächsten Schritt bringt sie eine lebende Maus mit, die Katze spielt dann vor den Augen der Kitten mit der Maus. Die Jungen lernen so z.B. wie das Beutetier von der Mutter mit den Pfoten geschlagen und gepackt wird. Danach, wenn die Kitten schon groß genug für feste Nahrung sind, dürfen sie zum ersten Mal das von der Mutter getötete Beutetier verspeisen. Die Jungtiere müssen sich schon einiges von der Katzenmutti abgeguckt haben, bevor sie selbst eine Maus töten dürfen. Denn die Mäuse können ordentlich zu beißen und die Katzenjungen könnten sich so stark verletzten.
Das erklärt nun aber erstmal warum Katzen überhaupt ihre Beute leben lassen und mit ihr spielen. Nicht aber warum sie dem Menschen ihre Beute bringt. Die Erklärung ist schon fast zu simpel. Katzen halten ihre Besitzer was das Jagen angeht schlicht und ergreifend für Versager bzw. absolut unfähige Jäger. Nun möchten die Katzen in ihrer mütterlichen Fürsorge dem Menschen helfen und versuchen ihm das Jagen beizubringen. Hält man sich dies vor Augen wird auch klar, dass die Katze unter keinen Umständen verstehen kann wieso der Mensch plötzlich mit ihr schimpft. Die richtige Reaktion wäre es die Katze zu loben, sie zu streicheln, ihr sanft die Beute aus dem Maul zu nehmen und unauffällig verschwinden zu lassen. Zugegeben, das mag in der Theorie leichter sein, als in der Praxis…
November 02, 2009
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Verhalten der Katze
Die ein oder andere Katze fängt bei Sichtung eines Vogels plötzlich an zu “schnattern”… Jeder Katzenbesitzer der dies schon einmal gehört hat, weiss dass diese Geräusche eher Katzen-untypisch sind. Sieht eine Katze einen Vogel, starrt sie ihn unentwegt an und fängt durch das Mahlen des Kiefers mit den Zähnen zu klappern an. Das ganze Spektakel hat etwas Frustrierendes an sich. Und so ähnlich ist es auch… Denn die Katze tut das nur “ohne Vogel” was sie auch “mit Piep-Matz” machen würde: sie vollzieht ihren Tötungsbiss, als hätte sie den Vogel bereits in ihren Klauen. Katzen sind perfekte Raubtiere. Und genau das zeigt sich auch bei diesem Biss. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass alle Katzen ihre Beutetiere mit einer gewissen Kieferbewegung töten. In der freien Wildbahn ist diese Präzission notwendig, damit das Beutetier nicht wieder entkommen kann. Zudem wird so die Wahrscheinlichkeit reduziert von dem scharfen Schnabel eines Vogels oder den ebenso scharfen Nagezähnen einer Maus verletzt zu werden. Sitzt die Katze nun vor dem Fenster und sieht einen Vogel in der Nähe, ist sie in diesem Moment so verzückt von dem kleinen Leckerbissen, dass sie instinktiv den Tötungsbiss vollzieht, obwohl Katze und Vogel durch eine Glasscheibe getrennt sind.
Oktober 26, 2009
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Verhalten der Katze
Öffnet man die Wohnungstür kommt es nicht selten vor, dass die Katze als erstes um ihre Beine streift und ihr Köpfchen daran reibt. Danach reibt sie sich der Länge nach an dem Bein vorbei, wickelt leicht den Schwanz um ihr Bein und vollzieht das gleiche Schauspiel an ihrem anderen Bein. Wenn sie sich nun zur Begrüßung bücken und der Katze über ihre Handfläche hinhalten reibt sie sich wieder an ihnen oder presst das Maul seitlich an ihre Hand. Oftmals setzen sich Katzen danach hin und putzen sich kurz das Fell.
Mit diesem Ritual tuen Katzen viel mehr, als nur den Menschen zu begrüßen. Neben der Kontakaufnahme mit dem Heimkehrer tauschen sie auch Gerüche aus. Katzen haben an der Mundhöhle und den Schläfen Duftdrüsen. Eine weitere Duftdrüse befindet sich in Schwanznähe. Durch die Reibung überträgt die Katze ihren Geruch auch auf den Menschen. Dieser Duft ist für unsere groben Nasen natürlich nicht wahrnehmbar. Der Austausch von Gerüchen ist für Katzen sehr wichtig. Denn so fühlt sie sich uns gegenüber verbundener und mehr zu Hause. Auch “befreundete” Katzen oder Mutter und Kind tauschen so ihre Gerüche aus. Dadurch, dass sich die Katze nach dem Ritual über das Fell leckt, nimmt schliesslich auch sie unseren Geruch auf.
Oktober 23, 2009
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Katzenkinder,
Verhalten der Katze
Katzen werden mit ungefähr 6 Monaten spätestens aber bis zum 12 Monat ihres Lebens geschlechtsreif. Ab dann werden sie ungefähr 2-3 Mal pro Jahr rollig, also paarungsbereit. Ist eine Katze rollig schreit und klagt sie viel, reckt andauernd ihr Hinterteil nach oben und rollt meist auch auf dem Boden umher um ihren Sexualduft überall zu verteilen. Sie sucht nach einem Kater. Man kann sich fast sicher sein, dass wenn man seine Katze in diesem Zustand in den Garten lässt, sie erst wieder kommt, wenn sie beglückt wurde. Im Paarungsprozess muss der Kater in einem Spiel aus Ablehnung und Anziehung um die Katze werben, bis er endlich zum Zuge kommt. Der Deckakt beschränkt sich meist nicht auf ein einzelnes Mal, sondern geht über mehrere Runden manchmal auch mit mehreren Katern. Als Ergebnis dieser sexuellen Aktivität ist es möglich, dass ein Wurf einer Katze Katzenkinder von verschiedenen Vätern enthält. In diesem Fall handelt es sich um eine Überbefruchtung, auch Superfecundation genannt. Meistens tritt dieses Phänomen bei domestizierten Katzen auf, da die Reviere der Männchen sehr viel kleiner sind und der Duft eines rolligen Katzen-Weibchens leicht mehrere Kater anlocken kann.
Kater werden übrigens mit ca. 9 Monaten gecshlechtsreif und fangen zu dieser Zeit auch an ihr Revier zu markieren. Bei reinen Hauskatzen ist eine Sterilisation zu dieser Zeit absolut zu raten, da der Urin wahnsinnig anfängt zu stinken und der Geruch im Haus kaum auszuhalten sein dürfte.
Oktober 23, 2009
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Verhalten der Katze
Jeder der eine Katze hat, wird diese Situation kennen. Der Stubentiger tut etwas Verbotenes, Mensch schimpft mit ihm und die Mieze verzieht sich schmollend auf ihren Platz und kommt auch nicht mehr, wenn man ihren Namen ruft. Diese Situation wird oftmals von uns Menschen als hochmütiges Schmollen bezeichnet. Die Katze ist aber in einer solchen Situation auf keinen Fall beleidigt, sondern zeigt durch ihr Verhalten ihre soziale Unterlegenheit.
Man bedenke Folgendes: wir Menschen sind aus Katzenperspektive riesig! Werden wir böse, starren sie vielleicht an und brüllen, weil die Mieze etwas Falsch gemacht hat, dann ist das für jede Katze überwältigend. Anstarren ist sowieso eine bedrohliche Haltung für die Katze. Der natürliche Reflex der Katze bei Unterlegenheit ist es da sich diesem Blick zu entziehen. Sie dreht sich um und marschiert zu ihrem Platz. Das Drohstarren des vermeintlich überlegenerem kann auch bei Großkatzen wie Tigern oder Löwen beobachtet werden.
Oktober 23, 2009
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Verhalten der Katze
Kommt eine Katze in einen Raum, indem mehrere Menschen sitzen, kann es der Fall sein, dass sie zielsicher auf die Person zusteuert, die eigentlich keine Katzen mag oder sich sogar vor ihnen fürchtet. Die Katze fängt dann an, sich an den Beinen der Person zu reiben oder springt sogar auf deren Schoss. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass der Charakter der Katze böse ist und sie den Menschen ärgern will. Die Erklärung ist viel einfacher…
Betritt eine Katze den Raum, bemerkt sie natürlich, dass sie von einigen der Personen angestarrt wird. Ist ja klar, alle Katzenfans schauen die Katze an… In der Katzensprache bedeutet ein anhaltendes Angestarrt-werden aber eine latente Drohhaltung. Das gefällt der Katze natürlich wenig. Ohne es zu bemerken verscheuchen die Katzenfreunde die Katze mit ihrem andauernden Blick. Die einzige Person, die sich ruhig verhält und die Katze nicht beachtet ist meist der Katzenfeind. Diese Person ignoriert die Katze mit dem Ziel dadurch auch nicht von der Katze beachtet zu werden. Im Resume erreicht sie aber das genaue Gegenteil damit. Die Katze fühlt sich von der Person angezogen und steuert schnurrstracks auf eben diese Person zu. Katzenliebhaber, die also von einer Katze beachtet werden möchten, sollten der Katze nur einige kurze Blicke schenken. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Katze sich so von ihnen angezogen wird steigt enorm.
Oktober 23, 2009
Katzen haben einen lichtreflektierenden Belag im Hintergrund des Auges, der tapetum lucidum (bedeutet übersetzt soviel wie “leuchtender Teppich) heißt. Dieser Belag wirkt wie ein Spiegel hinter der Netzhaut und reflektiert jedes noch so kleine Licht auf die Nervenzellen des Katzenauges. Die Katzenaugen werfen also das gebündelte Licht wieder zurück und die Katzenaugen scheinen bei Nacht zu leuchten. Durch diese Eigenschaft können Katzen im Halbdunkeln Objekte und Bewegungen ausmachen, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. In einer pechschwarzen Nacht können aber selbst Katzen nichts sehen, sondern müssen sich auf ihren Geruchs- und Gehörsein verlassen.
Oktober 23, 2009
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Verhalten der Katze
Der Volksmund sagt, dass Katzen schnurren, wenn sie zufrieden sind. Das kann allerdings nicht so stehen gelassen werden. Viele Beobachtungen haben gezeigt, dass Katzen auch schnurren, und unter Umständen sogar sehr anhaltend und laut, wenn sie unter großen Schmerzen leiden, in den Wehen liegen oder im Todeskampf sind. Diese Situationen dürften auch für Katzen nicht zufrieden stellend sein. Schnurren ist vielmehr ein Zeichen für Wohlwollen und Ausdruck einer freundlichen und aufgeschlossenen Stimmungslage. So schnurrt eine Katze z.B. wenn sie verletzt ist und merkt dass ihr Gegenüber ihr helfen möchte.
Katzenbabies schnurren als erstes beim Säugen. In diesen Fall ist das Schnurren ein Signal an die Mutter, dass die Milch in zufriedenstellender Menge läuft. Die Katzenmutter muss dann nicht nach ihren Jungen schauen, sondern weiss auch so, dass alles in bester Ordnung ist. Und auch sie schnurrt und signalisiert damit ihren Jungen, dass sie in Ruhe säugen können. Auf diese primäre Mutter-Kind-Beziehung kann dann auch das Schnurren im Alter oder dem Menschen gegenüber zurückgeführt werden.